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Otto Dietrich -

Hitlers Pressechef Otto Dietrich (1897-1952) studierte Staatswissenschaften und Philosophie und schloss 1921 seine Promotion ab. Danach arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Handelskammer Essen und ab 1926 als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen. Im April 1929 trat er in die NSDAP ein und bekleidete bald wichtige Posten im Presseapparat der Partei: So leitete er zunächst das neugegründete NSDAP-Blatt Nationalzeitung in Essen. Im Jahr 1931 wurde er dann Reichspressechef der NSDAP und ein Jahr später Reichsleiter im Führerkorps der Partei. Seit 1932 war Otto Dietrich Mitglied der SS* und wurde im Jahr der Machtübernahme Vorsitzender des Reichsverbandes der Deutschen Presse (RDP), ab Januar 1934 dann bereits als SS-Gruppenführer Pressechef der Reichsregierung. In den letzten Kriegstagen hielt er sich in einem Berchtesgadener Hotel auf. Von dort wanderte er ab Mai 1945 über drei Monate lang zu Fuß in die Britische Zone, wo er sich am 18. August 1945 freiwillig den Alliierten stellte. Er empfahl sich den Briten als „vorzüglicher Kenner der Psychologie und Mentalität des deutschen Volkes“.

Dietrich kam zuerst in das Internierungslager Neuengamme, später wurde er ins Verhörzentrum Bad Nenndorf verlegt. Während seiner Inhaftierung in Bad Nenndorf verfasste er mehrere Berichte über das Nachrichten- und Propagandawesen im „Dritten Reich“ und erstellte Charakteranalysen von leitenden NS-Funktionären. Später berichtete Dietrich, er habe im Lager Toiletten säubern müssen, wobei ihm britische Soldaten zuschauten und ironische Bemerkungen über die „Herrenrasse“ machten. 1946 wurde er nach Fallingbostel und später, Ende Januar 1947, ins Nürnberger Gerichtsgefängnis verlegt. Otto Dietrich zählte jedoch nicht zu den Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess, sondern wurde erst im Rahmen des sogenannten Wilhelmstraßen-Prozess am 11. April 1949 als Kriegsverbrecher zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Bereits im August 1950 wurde er allerdings vom alliierten Hohen Kommissar General John Jay McCloy begnadigt und aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg entlassen.

Dietrich nahm später eine Tätigkeit bei der Deutschen Kraftverkehrsgesellschaft auf. Basierend auf: Anhalt, Utz und Steffen Holz, Das verbotene Dorf, Hannover 2011, S. 68f. Das Verhörlager Bad Nenndorf - Häftlingsbiografien Nicolaus von Below – Hitlers Adjutant Nicolaus Freiherr von Below (geb. 1907) war der Adjutant* Hitlers und somit sein ständiger Begleiter